Kachelofen - Tradition oder neuer Trend

Er wird immer gern gesehen: der Kachelofen. Besonders in älteren Wohnhäusern und in urigen Gasthöfen ist er zu finden. Doch in letzter Zeit planen immer mehr Architekten und Hausherren an einer gelungenen Kombination aus Moderne und Tradition – und geben dem traditionellen Kachelofen eine neue Bedeutung im Lebensraum von Familie, Freunden und sich selbst. Eines ist nicht zu leugnen: so ein Ofen versprüht eine Atmosphäre der Entspannung. Egal, ob bei einem Snack am Nachmittag, bei einer Lesestunde mit dem Lieblingsbuch oder bei einem Spieleabend mit den Kindern: ein Ofen, der mit Kacheln verkleidet ist, sorgt für beinahe unendliche Gemütlichkeit.

Wärmequelle Kachelofen - bereits seit dem 14. Jahrhundert

Die geschichtliche Entwicklung reicht viele Jahrhunderte zurück. Seit dem 14. Jahrhundert gibt es nachweislich diese Heizform. Durch die Weiterentwicklung des Handwerks entstanden viele verschiedene Formen und Farben von Kacheln, die an der Außenseite des Ofens angebracht wurden. Der optische Reiz war natürlich einer der wichtigsten Punkte eines Kachelofens: Wer das nötige Kleingeld hatte, sparte auch nicht an der Zahl und Aufwändigkeit der Kacheln. Die Kacheln wurden in zeitaufwändigen Verfahren bemalt, verziert und poliert.

Bei einem mit Kacheln verkleideten Ofen kamen viele physikalische Erkenntnisse zum Tragen. Im Laufe der Zeit wurde die Heiztechnik ständig weiterentwickelt und verbessert. Der Vorteil an Kacheln ist, dass diese die Wärme länger festhalten und somit länger warm bleiben – natürlich auch, weil die Kacheln besser erwärmt werden können. Auch heute noch finden solche Öfen eine häufige Verwendung. Besonders das Flair und die Möglichkeit zu Wärme und Entspannung begeistern zu Recht viele Menschen. Darum ist es durchaus verständlich, dass viele Hausherren gerne auf die Verwendung bzw. auf den Einbau eines solchen Ofens zurückgreifen.